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Warum ich es besser habe als alle anderen!

WerbungIch habe es natürlich viel besser un leichter als alle anderen Menschen auf der Welt Glücklich und erfolgreich zu werden.  Mir wurde doch beinahe schon das Glück in die Wiege gelegt, als andere.  Von dem her gesehen habe ich es wirklich – wirklich viel besser als die meisten!

Meine Familie war voll mit Liebe, mit Glück und alle in meiner Familie sind unglaublich erfolgreich und leben ihr Leben selbstbestimmt. Aber jetzt mal zum Beginn:

Ich wurde im Schwabenland geboren und bin dort auch aufgewachsen als das letzte von 3 Kindern (alles Jungs). Wir wohnten in einem großen freistehenden Haus, mit einem großen Garten. Es war echt schön! Wir hatten sogar einen kleinen Teich, einen Sandkasten ne Schaukel und ne Rutsche, und gaaannnnz viel Spielsachen

Mein Vater war Selbständig und meine Mutter passte auf uns auf und arbeitete nebenbei auch in der Firma mit. Unten im Haus war noch eine Wohnung, in der wohnte meine Oma immer über den Sommer. Meine Mutter pflegte sie nebenbei, denn sie war behindert und konnte nicht wirklich laufen. Regelmäßig kam auch noch eine weitere Pflegehilfe, die dann auch kochte, putze und aufräumte. Mein Opa war eher selten da, er war auch selbständig und arbeitete relativ viel.

Da der erste Sohn ein „Unfall“ war heirateten damals meine Eltern auf drängen meines Opa´s und mein Opa (Mütterlicher Seite), hasste meinen Vater sofort! Das ließ er ihn spüren und drückte es auch immer in Gesprächen gegenüber uns Kindern aus. Denn Schuld an allem ist nur mein Vater, weil der nur meine Mutter schwängerte um an sein Geld ran zu kommen. An allem – egal was es war – war mein Vater schuld und das sagte mein Opa uns Kindern auch immer wieder nachdrücklich!

Naja, irgendwann lief die Ehe auch eher herzlos (aber was sollte man da auch anders erwarten), meine Mutter lies dies meinen Vater spüren und die Kinder merkten das ja natürlich auch. Meine Mutter hatte immer vor ihrem Vater Angst (und hat sie auch noch heute) und hat dann wohl immer das in der Art getan, was ihr Vater von ihr verlangt hatte. Also nur so zur Info, wie mein Opa so drauf war: Schwiegermutter mit Messer bedroht, Tochter im Garten mit dem Fuß an den Baum gebunden, damit sie nicht weglaufen kann usw.

In so einer Art lief dann auch das Familienleben ab, meine Mutter ließ spüren wer ihr Lieblingskind war und erzog uns auch nicht richtig. Das Familienleben lief immer weiter auseinander und einen Familienzusammenhalt gab es eher nicht. Meine Eltern schreiten sich meistens nur an, wenn sie kommunizieren, auch immer vor den Kindern. Man merkte auch das die Kinder in der Familie eher egal waren, es wurde weniger Kommuniziert, es wurde geschrieen, sehr sehr oft,…

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Mein „größter“ Bruder wurde aus welchen Gründen auch immer, Rechts, also von der politischen Einstellung. Da war ich so 9 oder 10 Jahre alt und er war so um die 16 Jahre.  Er versuchte mich zu manipulieren das ich seine Einstellung teilte, naja, hab ich auch dann irgendwann, aber nicht wegen der politischen Einstellung – die war mir doch scheiß egal – es ging mir damals glaub ich eher um den Familienzusammenhalt, denn endlich war da mal einer da, zumindest mit meinem Bruder! Ich hab mich dann doch irgendwann einmal von ihm ein bisschen abgeschottet, denn er wurde oft verprügelt,… Wir lebten in einer Stadt in der sehr viele Ausländer waren und mein Bruder hat die absichtlich provoziert. Unsere ganze Familie war in der Stadt bekannt, ich hab mich so geschämt, denn ich war dann immer der kleine Bruder von dem Nazi. Meine Eltern versuchten zwar meinen Bruder auf die richtige Spur zu bekommen, aber das sah dann wohl so aus – Mein Vater und mein Bruder verklopften sich regelmäßig und bei meinem Bruder war dann auch mal ein Messer dabei oder Tränengas (aber er hatte zum Glück keine Chance da ich meinem Vater geholfen habe meinem Bruder das abzunehmen). Meine Eltern wollten meinen Bruder dann in ein Internat stecken, hatten sich dann aber doch nicht getraut, ich glaub wegen dem Image, oder weil sie dachten das bringt nichts – ich hab eigentlich keine Ahnung warum sie das nicht getan haben, denn gesprochen wurde darüber. Als ich so ca. 12 Jahre alt war, war meinem Bruder öfters langweilig, und immer wenn ihm langweilig war, kam er in mein Zimmer und nervte mich so lange, bis wir uns prügelten. Dann ging es ihm wieder besser und er ging und lies mich dann ein weilchen in Ruhe. Das Ritual wiederholte sich ca. 2-3 mal pro Woche über ca. 6 Monate – glaube ich. Mir ging es in der Zeit nicht gut – meine Eltern interessierte das glaub ich eher weniger,… Ich entwickelte eine chronische Angst wenn ich draußen war, denn ich wollte nicht verprügelt werden wie mein Bruder. Denn die Ausländer bei uns in der Stadt, waren zu der Zeit sehr aggressiv. Es hatten auch viele Erwachsene Angst. Da macht es als „der kleine Bruder von dem Nazi“ keinen Spaß draußen rum zu laufen. Wenn ich Ausländer sichtete, hab ich sofort nen anderen Weg eingeschlagen. Beinahe gestorben bin ich, als ich auf die Hauptschule gekommen bin, ich bin da nahe am Nervenzusammenbruch gewesen. Da war ich richtig Platt, denn dort waren sehr viele Ausländer und mein Ruf eilte mir natürlich voraus! Ich nehme es mal gleich vorweg, ich bin dort gut klar gekommen, ich hatte sehr viel Spaß, auch mit den Ausländischen Mitschülern. Aber die Angst in der Schule blieb immer.

Gut, also mein Bruder 18 war, zog er aus und es beruhigte sich langsam. Aber Familienzusammenhalt gab es trotzdem nicht. Mein Vater begann zu trinken und arbeitete immer weniger und meine Mutter suchte sich in ihrem alten Beruf wieder arbeit.  Ich hab mich dann zwischenzeitlich mit meinem anderen Bruder auch noch verkracht, denn er durfte alles und ich war dann immer Schuld. An mir wurde die Wut ausgelassen und mein Bruder bekam dann Streicheleinheiten, hier merkte man dann schon wer das Lieblingskind war :-). Meine Persönlichkeit war ganz winzig, ich hatte kein Selbstvertrauen und kein Selbsbewusstsein. Das einzigste was ich lernte war wie man spart, wie das so im Schwabenland üblich ist. Naja, sagen wir mal so, bei uns wurde teilweise gespart, koste es was es wolle. Lieber ne größere Packung gekauft als man braucht und den Rest aufheben (und dann weg schmeißen bei Lebensmittel). Ich machte ne Ausbildung zum Industriekaufmann und war dort eigentlich auch ziemlich gut!

Meinen größten Bruder hat es in die Nähe nach Würzburg verschlagen und ich baute mit ihm wieder ein normalen Kontakt auf, ich war der einzigste der regelmäßig Kontakt zu ihm hatte in unserer Familie. Aber es war halt mein Bruder und ich habe mich dann sehr gut mit ihm verstanden, wenn wir nicht über Politik sprachen. Den freundlichsten Menschen den ich kannte war nämlich ausgerechnet von der Nationalität die er am meisten hasste: Die Türken – und ich bin zwischenzeitlich gerade mit denen sehr gut zurecht gekommen und hatte mich gerne mit denen unterhalten.

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Ich wurde nach meiner Ausbildung übernommen und musste kurz nach die ganze Firma mit 10 Angestellten von ende November bis einschließlich Dezember schmeißen, weil der Chef im Urlaub war. Ironischerweise was das die beste Nachsaison, die wir je hatte – zumindest in der Zeit in der ich dort gearbeitet habe. Ja, darauf bin ich schon ein bisschen Stolz.

 

Ok, ich könnte jetzt noch ein weilchen weiter erzählen um dir klar zu machen, warum ich es einfacher habe erfolgreich zu werden als du! Aber ich will hier nicht rumjammern, es geht aber in der Art noch weiter und ist auch noch hässlicher.

 

Gut nun aber wirklich zum Grund warum ich erfolgreich werde: Ich habe mich dafür entschieden! Ich bin selbst dafür verantwortlich, nicht die Umstände!

Ich könnte nun rumjammern und mir 1001 Gründe suchen warum ich es nicht schaffe glücklich und erfolgreich zu werden. Es sind immer alle anderen Schuld, warum ich nicht glücklich und erfolgreich werden kann. Mir reichen aber nur ein paar wenige Gründe warum ich erfolgreich werde: Weil ich meine Wünsche und Träume erreichen will! – Das reicht mir!

Egal was passiert – ich bin dafür verantwortlich wie ich damit umgehe! Nur ich alleine! Also bin ich auch dafür verantwortlich wie erfolgreich ich bin.

 

Du hast jetzt ein Problem: Wenn du glücklich und erfolgreich werden willst, kannst du jetzt nicht mehr sagen: „Ich hatte nie die Chance dazu“. Denn du kannst hier völlig kostenlos meinem Blog folgen und dir Tipps holen wie du deine Wünsche und Träume  erreichen kannst. Du kannst jetzt später nur noch sagen „Ich hatte eine Chance, aber ich habe sie nicht genutzt“ oder „Mir wurde es gezeigt und ich hatte die Möglichkeit aktiv mitzumachen, aber ich hatte keine Lust“ oder „Ich hatte die Chance, aber es hat mich nicht interessiert“. Es ist alles deine Entscheidung, aber du musst auch mit den Konsequenzen rechnen.

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