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2. Lebensgesetz: Sei aufmerksam und konzentriert

Teil 5 der Artikelserie

In der letzten Artikelserie ging es ja um deine Ziele und Wünsche. Deine Ziele und Wünsche sind sehr wichtig für das zweitwichtigste Lebensgesetz. Wenn du den ersten Teil nicht gemacht hast und nicht weißt was du in deinem Leben willst, dann bringt dir dieses Lebensgesetz erstmal gar nichts. Du kannst so schnell in deinem Leben etwas erreichen wie du willst, wenn es aber nicht das ist, was du wirklich willst, bringt dir jede Geschwindigkeit nichts. Wenn du weißt was du erreichen willst und der langsamste auf der Welt bist, um das Ziel zu erreichen, dann bist du immer noch schneller als jeder andere, der sich nicht Gedanken darüber macht, was er will.

Konzentriere dich auf dein Ziel

„Konzentriere dich auf dein Ziel!“ – Das haben sicherlich schon die meisten gehört. Wenn du dich nicht auf das fokussierst was du willst, kannst du es nicht erreichen. Auch ist es wichtig sich auf weniges zu konzentrieren.

Dieser Prozess ist so wichtig – er entscheidet über Erfolg und Misserfolg. Ich habe das auch eine lange Zeit falsch gemacht, bis ich es erst richtig verstanden hatte. Um das Richtige konzentrieren zu verstehen, nehmen wir doch mal die Konzentration „auseinander“.

Konzentriere dich auf ein einziges Ziel

Leichter gesagt als getan, sich immer nur auf eines zu konzentrieren. Aber ganz so „verklemmt“ darf man das erstmal nicht betrachten. Nehmen wir an, du erstellst du eine Liste mit fünf Bücher die du lesen willst. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: 1. Du beginnst zu lesen und wechselst jede halbe Stunde zum nächsten Buch. Du liest also jeden Tag an jedem Buch, jeweils ca. 30 Minuten. Oder 2. Du nimmst ein Buch in die Hand und liest nur an diesem einen Buch, und wechselst erst, wenn du damit fertig bist zum nächsten Buch. Was glaubst du mit welcher Variante du schneller bist und mehr Inhalt dir merken kannst? Richtig, mit der zweiten Variante. Wer wechselt denn ständig die Bücher, die er liest?

Wie ist es aber mit unseren Aufgaben im Alltag, mit unseren Zielen und Wünschen die wir haben möchten? Wir neigen dazu, von der einen Aufgabe zu nächsten zu springen, obwohl die Aufgabe noch nicht fertig ist. Mit unseren Zielen und wünschen ist es ähnlich. Es findet keine klare Konzentration auf das Ziel statt, sondern man wechselt immer nur ständig das Ziel, bzw. die Richtung, in welche das Leben gehen soll. So kommt man zu keinem Ergebnis und so erreicht man auch nur selten Ziele, die man möchte.

Info: Aufgaben die wir nicht fertiggestellt haben, können wir uns leichter merken als abgeschlossene Aufgaben. Sie bleiben daher im Kopf und wir denken oft daran. Da wir irgendwann einmal sehr viele offene Aufgaben zu erledigen haben, entsteht Stress und Druck. Viele unerledigte Aufgaben führen daher auch nicht selten zum „Burn-Out-Syndrom“.

Stelle dir mal einen Hund vor, der Hasen jagen will. Aber anstatt einen Hasen zu jagen, versucht der Hund gleich drei auf einmal zu jagen und zu fangen. Funktioniert einfach nicht. 

Konzentriere dich also auf so wenig Ziele wie möglich. Habe so wenig Aufgaben wie möglich und erledige diese Aufgaben aber gut.

Konzentriere dich gedanklich so stark  wie möglich

Mit dem Denken fängt die Konzentration an. Logischerweise. Bevor du etwas machst, musst du zuerst dran denken. Bevor du mit dem Fahrrad fährst, musst du den Gedanken haben Fahrrad zu fahren. Genauso ist es mit deinen Aufgaben und deinen Zielen. Also findet die Konzentration im Kopf statt.

Wenn du mit den Gedanken bei einer Aufgabe, oder bei einem Ziel bist, kannst du besser und schneller handeln. Es ist wie mit dem Lesen – ein Buch nacheinander, oder alle gleichzeitig? Noch einmal ein Beispiel, warum die Konzentration wichtig ist: Stelle dir vor, du musst noch Hausarbeit erledigen. Spülen, die Küche putzen und aufräumen, den Boden saugen, Staub wischen, bügeln und den Müll raus bringen.

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Es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten. Entweder du machst irgendwie und bist mit den Gedanken wo anders, oder du konzentrierst dich auf deine Aufgaben. Wenn du dich auf deine Aufgaben konzentrierst kannst du schneller sein und auch sauberer putzen, wie wenn du nur „irgendwie“ machst und nicht nachdenkst. Wenn du dich auf deine Aufgaben konzentrierst, überlegst du automatisch welche Reihenfolge der Tätigkeiten am besten ist. Dann überlegst du bei jeder Aufgabe wie du sie optimieren kannst, bzw. wie du am besten vorgehst, damit du schnell und gründlich bist. Wenn du bei jeder Aufgabe konzentriert bleibst und mit den Gedanken nicht abschweifst, wirst du dadurch viel Zeit gewinnen. Wenn du dir keine Gedanken machst, wirst du viel Zeit verschwenden. Die einzelnen Handgriffe werden viel schneller, strukturierter, klarer und effektiver sein, wenn du konzentriert bist.

Das konzentrierte Denken zu jeder Tätigkeit ist wichtig, um bessere Ergebnisse zu erzielen – diese Erkenntnis ist sehr wichtig! Wenn du das verstanden hast, dann bist du einen riesen Schritt weiter und der nächste Schritt wird dir die richtige Konzentration offenbaren. Mache die nächste Übung unbedingt selbst mit, damit du es wirklich selbst erkennst und verstehst. Das TUN ist jetzt wichtig! Du bist verantwortlich für dein Leben, für alles was du tust, aber auch für alles was du nicht tust!

Setzte dich aufrecht hin, die Füße auf dem Boden. Schließe die Augen, atme ruhig und konzentriere dich nur auf deine Nasenspitze. Atme durch die Nase und spüre deine Atemzüge. Konzentriere dich nur auf deine Nase und den Atem, mehr nicht. Bleib konzentriert. Mache diese Konzentrationsübung 10 Minuten lang. Wenn du mit den Gedanken mal abschweifst, dann führe die Gedanken wieder zurück zur Nase.

Wenn du die Übung gemacht hast, wirst du sicher festgestellt haben; du bist ständig mit den Gedanken abgeschweift, es war gar nicht einfach sich zu konzentrieren. Wenn du absolut konzentriert warst und nicht abgeschweift bist – dann herzlichen Glückwunsch, für deine Fähigkeit gibt es Menschen die sofort tausende von Euros hinblättern würden. Wenn du die Fähigkeit Zielgerichtet einsetzt, kannst du alles erreichen was du willst. Die meisten werden es nicht einmal geschafft haben, eine Minute lang konzentriert zu bleiben. 

Jetzt halte dir das mal vor Augen, du weist wie lange du dich wirklich auf eines konzentrieren kannst, nämlich nicht wirklich lange. Stelle dir mal vor du würdest es jetzt schaffen dich zu 100 %, ohne Abzuschweifen, auf deine Aufgaben geistig zu konzentrieren. Du könntest ja dann viel schneller, viel bessere Ergebnisse erreichen. Und darum geht es in der Konzentration. Alles fängt mit dem Denken an, egal was du machst. Je mehr gedankliche Energie du in deine Aufgabe oder deine Ziele steckst, desto schneller und einfach kannst du die Aufgabe beenden, oder dein Ziel erreichen. Und wenn du 10 Minuten, ohne Abzuschweifen deine Gedanken auf etwas bündeln kannst, kannst du viel mehr erreichen als bisher. So „einfach“ ist das.

Es ist wie mit der Sonnenenergie. Nehme eine Lupe und ein Blatt Papier und halte die Lupe so, dass du die Sonnenenergie bündelst und auf das Blatt hältst. Aber Achtung, jetzt hältst du die Lupe nicht still, sondern Bewegst die Lupe über das ganze Blatt – hin und her. Was passiert? Nichts!

Das ist deine Konzentration auf deine Aufgaben, du bleibst mit deiner Konzentration nicht bei deinen Aufgaben, sondern wechselst immer ständig hin und her. Und im Alltag merkst du es ja nicht bewusst, dass du ständig was anderes im Kopf hast. Ergebnis? Nicht berauschend, bzw. Steigerungsfähig!! Wenn du aber die Lupe auf einem Punkt nun still hältst, dann wird das Papier anfangen zu brennen. Fazit: Wenn du deine gedanklich Energie nun auf einem Punkt hältst und Beispielsweise 10 Minuten dich nur auf ein Ziel konzentrierst, dann wirst du auch viel mächtigere Ergebnisse erzielen können. Die Konzentration ist also nur nützlich, wenn du sie wirklich „stillhalten“ und „bündeln“ kannst.

Im nächsten Artikel zeige ich dir, wie du die gedankliche Konzentration trainieren kannst.

Im letzten Artikel ging es um das 1. Lebensgesetz: Deine Wünsche und Ziele. Ohne diese Klarheit bringt dir die Konzentration nichts.

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