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Industriemeister Metall – ein Beruf mit Zukunft

Eines ist klar, wer beruflich weiter kommen möchte muss sich fortbilden. Gerade im boomenden Zweig der Industrie bestehen dabei verschiedene Möglichkeiten, seiner Karriere einen Schub zu geben. Im Mittelpunkt der Weiterbildungen in der Industrie steht ein Lehrgang zum Facharbeiter. Wer die passende Qualifikation und die Berufserfahrung mitbringt, muss sich unter den angebotenen Lehrgängen zwischen Meister, Techniker oder ein Bachelor-Studium entscheiden.

Ein aufkommender sowie anhaltender Trend ist dabei der Industriemeister Metall. Vor allem der Praxisbezug macht diese Weiterbildung attraktiv. Die Lehrinhalte vermitteln praxisrelevantes Knowhow und geben so das Rüstzeug für eine Führungsaufgabe im Industriebetrieb. Gut geschulte Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz sind die Grundlage für die erfolgreiche und sichere Bewältigung spannender Aufgaben im Beruf.

Insbesondere die Sozialkompetenz hat sehr hohen Stellenwert, wenn es um die Führung von Mitarbeitern und Teams geht. Natürlich ist auch die Fachkompetenz wichtig, um korrekte Entscheidungen treffen zu können und um Aufgaben erfolgreich abwickeln zu können.

Als Meister ist nicht nur das technische, sondern auch das betriebswirtschaftliche Wissen wichtig. Zahlenorientierte Betrachtungen wie die Kostenstellenrechnung oder auch die Produktkalkulation ermöglichen es, kosteneffizient zu entscheiden und zu handeln. 

Metallbearbeitung

Die Meisterrolle in der Industrie bietet eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit vielen Entscheidungsspielräumen und vielen Freiheiten. Die operative Abwicklung von Fertigungs- oder Montageprozessen sowie die Verbesserung der internen Prozesse sind wichtige und fordernde Aufgaben in diesem Berufszweig.

Nichts motiviert mehr als ein Arbeitssystem, das die anspruchsvollen Anforderungen im betrieblichen Alltag erfüllt. Aber auch erfolgreich umgesetzte Verbesserungsmaßnahmen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und Effizienz stellen Ergebnisse dar, die weitaus mehr Einfluss auf die betrieblichen Abläufe haben, als die meisten Aufgaben in der Industrie.

Die Weiterbildung zum Industriemeister Metall (IHK) ist in verschiedenen Systemen möglich. Vollzeit, nebenberuflich oder über Online-Programme kann der begehrte Abschluss erlangt werden. Insbesondere die nebenberufliche Ausbildung ist zu empfehlen, da der Lerninhalt mit dem täglichen Alltag im Betrieb verglichen werden kann und die Sinnhaftigkeit des Erlernten absolut gegeben ist. Theoretisches Wissen und gleichzeitig Praxiserfahrung zu sammeln führt dabei zu einer Kompetenz, die in jedem Industriebetrieb wichtig ist und hohen Stellenwert genießt. 

Auf dem Weg zum Ziel sind zwei Prüfungen zu bewältigen. Zunächst geht es in der „Fachübergreifenden Basisqualifikation“ um Themen wie Betriebswirtschaftslehre, Recht und andere allgemeine Themen. Danach folgt die „Handlungsspezifische Qualifikation“ mit Themen wie Technik, Organisation und Führung. Die Prüfung wird vor der jeweiligen Industrie- und Handelskammer abgelegt. Wer die Prüfung besteht, besitzt einen Abschluss, der eine gleichermaßen spannende wie abwechslungsreiche Führungsaufgabe in der Industrie ermöglicht.

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