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Internetmarketing – kommst du daran vorbei?

Immer wichtiger wird für Unternehmen und dadurch auch für angestellte, das Internetmarketing. Es ist faszinierend, was heute alles mit der Technik möglich ist und wie einfach und kostenreduziert vieles machbar ist. Die neue Herausforderung ist es, mit den vorhandenen Mitteln mehr für das Unternehmen herauszuholen.

Ein Instrument – kein Wundermittel

Manchmal kommt es mir so vor, wenn ich etwas lesen, dass manche der Meinung ist, dass Internetmarketing das ein und alles ist. Freiheit, ein 4 Stunden Tag oder eine 4 Stunden Woche wird versprochen, all jenen, die sich im Internet selbstständig machen. Viele „Gurus“ erzählen dir, wie dich die Technik frei machen kann. Finanziell frei, Geografisch frei und natürlich auch von der Zeit her frei.

Was man aber nicht vergessen darf. Internetmarketing ist ein Marketinginstrument. Eine Technik kann niemals der entscheidende Faktor sein, welcher Dich oder ein Unternehmen erfolgreich macht. Die Technik kann ein Beschleuniger sein, ein Hilfsmittel – ist aber niemals alleine für den Erfolg verantwortlich. Verantwortlich sind die Menschen dahinter, die Geschäftsidee dahinter, die für Menschen ein Mehrwert sein soll.

Der Mix ist entscheidend

Bei den vielen Marketinginstrumenten, ist vor allem der Mix ein entscheidender Faktor. Ein stationäres Unternehmen, sollte neben den herkömmlichen Methoden, wie z. B. Flyer, Events, Zeitungsanzeigen, usw. das Internetmarketing auf jeden Fall integrieren. Allerdings wäre es fahrlässig, wenn man in diesem Fall das Marketing alleine auf den Bereich Internet fokussiert.

Ebenso sieht man es immer häufiger, dass reine Internetunternehmen die Möglichkeiten des „Offline-Marketings“ immer mehr nutzen. Wer kenn die TV-Werbung von Check24 nicht? Hast du schon einmal etwas über das Internet nach Hause bestellt. Manchmal sind hier mehrere Flyer von anderen Unternehmen beigelegt – auch von reinen Internetunternehmen.

Die Fokussierung auf das Eine oder auf das Andere macht wenig Sinn. Der Mix ist entscheidend.

E-Mail Marketing – ein vernachlässigtes Instrument?

E-Mail-Marketing

E-Mails kennt jeder – und auch die Spam E-Mails. Gefühlt 100x pro Tag bekommt man eine E-Mail, in der Potenzmittel angeboten werden. Oder der gute Freund aus Afrika, der jemanden braucht, dem er ein paar Millionen Euro überweisen kann und du der „glückliche“ bist, der ihm helfen kann, dein Konto zu füllen. Zum Glück gibt es da den Spam-Filter. Aber mal ehrlich, glaubst du, dass sowas heute nicht mehr funktioniert? Wenn das der Fall wäre, würden die Spam E-Mail schlagartig aufhören. Um es deutlich zu machen – E-Mail Marketing funktioniert – und es funktioniert sogar noch besser, wenn man dabei ehrlich bleibt und keinen Spam versendet.  Der große Vorteil ist es, es kostet so gut wie nichts.

Trotzdem wird dieser Bereich von den meisten Unternehmen total unterschätzt. Sowas lohnt sich nicht nur für Internetunternehmen. Zwischenzeitlich gibt es viele Branchen, in denen der E-Mail-Versand einen sehr hohen Stellenwert hat – sogar in der Medizin.

Wenn man interessante Inhalte liefert, werden E-Mails gerne gelesen. Menschen lieben Angebote und aus diesem Grund versenden Onlineshops und auch andere Unternehmen E-Mail raus, mit den neusten und/oder reduzierten Produkten. Wir Menschen lieben Angebote. Man fühlt sich besser, wenn man ein Schnäppchen gemacht hat. Viele sind aus diesem Grund sogar sehr dankbar, wenn die E-Mail einen nützlichen Inhalt hat.

Hier habe ich einen Artikel gefunden, der darauf eingeht, wie man eine Strategie entwickelt, um eine höhere Conversion beim E-Mail Marketing zu erreichen: http://www.bautzen-anzeiger.de/bautzen/wirtschaft/13546_mehr-conversions-gewinnen–mit-der-richtigen-e-mail-marketing-strategie.html

Ansätze und Möglichkeiten ohne Ende

Wie bereits gesagt, hat E-Mail-Marketing sogar in der Medizin Einzug gefunden. Zumindest weiß ich es in der Zahnmedizin. Dort wird natürlich aus rechtlichen Gründen kein „klassisches“ E-Mail-Marketing betrieben, wie bei anderen Unternehmen, aber das folgende Beispiel soll dir zeigen, wie kreativ man sein kann und der Mehrwert für Patient und Zahnarztpraxis extrem steigt.

Wenn man einen Termin bei einem Zahnarzt hat, gibt es manche Praxen, die ein, zwei Tage vorher den Termin nochmal per E-Mail bestätigen. Dieses Vorgehen hat für den Patient einen Vorteil, da er an den Termin erinnert wird und sicherlich sehr dankbar darüber ist. Meist wird es sicherlich so sein, dass der Patient den Termin sowieso weiß. Sicherlich kommt es trotzdem auch häufig vor, dass der Patient den Termin vergessen hätte und nicht gekommen wäre. Dies kostet die Praxis natürlich viel Geld, denn die Kostenuhr läuft und läuft – ob ein Patient da ist, oder nicht. Oder der Patient hat keine Zeit und sagt den Termin ab. Da hat natürlich die Praxis noch Zeit, die Terminlücke zu füllen. Durch die E-Mail ist es auch absolut nicht störend, wenn man gerade Zeit hat, ruft man die Mails ab, liest sie und fertig. Kostenfaktor für die Zahnarztpraxis: nicht Nennenswert, nur vielleicht 15 Minuten pro Tag Arbeit – wenn überhaupt.

Außerdem machen es manche Zahnärzte so, dass sie eine Erinnerungsmail schreiben, wenn der nächste Kontrolltermin oder die professionelle Zahnreinigung wieder „fällig“ wäre. Würde die Praxis dies nicht machen – würden viele sicherlich nicht zum Zahnarzt gehen. Der Vorteil liegt hier auch wieder auf beiden Seiten; die Zahnarztpraxis hat viele Termine und auf die Mundgesundheit der Patienten wird besser geachtet. Kostenfaktor für die Praxis; nur ein wenig Zeit. So kann auch eine kleine Zahnarztpraxis für sich selbst den Nutzen steigern und einen tollen und wichtigen Service für die Patienten bieten.

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